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Prisma Capacity

Der Bedarf an erneuerbarer Stromerzeugung steigt. Die Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie benötigt jedoch weiterhin die Unterstützung durch Strom aus Erdgas. PRISMA bietet eine einzigartige Platform für die Vermarktung von Gaskapazitäten auf Primär- und Sekundärebene in Europa. Auf diesem Gebiet ist Prisma marktführend in Europa. Die Dienstleistungen des Unternehmens richten sich an die BetreiberInnen von Übertragungsnetzen, Speichersystemen und LieferantInnen. Unser Team übernimmt das agile Design und die Implementierung der Firmen-Website und leistet Unterstützung bei der Weiterentwicklung des User Interface Designs der Plattform.
Expertise
UX-Workshops, Prototyping, Responsive Webdesign, UI-Design, Entwicklung
Umfang
Website, Styleguide
Tools
Drupal, Webflow, Sketch App, Adobe Cloud, Airtable, Zeroheight
schwebende UI-Elemente der Website und Smartphone mit Ansicht der Startseite vor hellblauen Hintergrund

Neue Website für Europas führende Handelsplattform für Gaskapazitäten

Als Team unterstützen wir in direkter Zusammenarbeit den Relaunch der neuen Website. Wir entwickelten Prototypen mit dem no-code Editor Webflow, gestalteten Flow-Charts mit Sketch und dokumentierten den Atomic Design Ansatz über eine Online-Styleguide mit Zeroheight. In verschiedenen Workshop-Formaten brachten wir EntscheidungsträgerInnen an einen Tisch und nutzten eine Vielzahl an Workshopmethoden, wie Design Studio oder Story Mapping und unsere beliebten Proto-Personas. Auf diese Weise konnten wir die Anforderungen und den Hintergrund besser verstehen und das Design der Website und der Plattform zielgerichtet vorantreiben. Bei der Implementierung der Website setzten wir auf aktuelle Webtechnologien, wie beispielsweise das JSON-basierte Animationsformat "Lottie.js" oder die aktuelle Version des Front-end Open Source Tools Bootstrap. Die Entwicklung der Website ist in Zusammenarbeit mit ZitronenGrau entstanden.

"Content First" – Früh und schnell Inhalte durch Workshops liefern

Workshops sind bestens geeignet, die Bedürfnisse, die Probleme, sowie die Erfahrungen im Umgang mit KundInnen, EntscheidungsträgerInnen und GeschäftspartnerInnen gemeinsam zu diskutieren. Gerade am Anfang eines Projektes ist es wichtig, ein tiefes Verständnis für die Ziele, die strategische Ausrichtung und die Erwartungen an eine Design-Lösung zu entwickeln. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass es nicht das "eine" Workshop-Format gibt. Bei der Zusammenarbeiten durften wir unterschiedliche Formate testen und genauer unter die Lupe nehmen. In unserem ersten gemeinsamen Workshop haben wir die Bedürfnisse der einzelnen NutzerInnengruppen analysiert und Themen in Form von Fragestellungen für die Erstellung von Inhalten abgeleitet. Auf diese Weise konnte das Team sehr früh mit der Erstellung von Inhalten beginnen. Das ist für uns essenziell, denn ohne relevante Inhalte ist das visuelle Design nur eine leere Hülle.

Detailansicht von angepinten Post-its an einer grauen Stoffwand

Priority Guidelines unterstützen die Teamarbeit

Priority Guidelines sind eine wunderbare Alternative zu Wireframes (konzeptionelle Entwürfe einer Internetseite während der Planungsphase). Vor allem, wenn Wireframes mit digitalen Werkzeugen erstellt werden, benötigen diese viel Zeit. Wir glauben, dass diese Zeit besser genutzt werden kann — durch kollaborative konzeptionelle Arbeit. Die Inhalte aus dem ersten Workshop haben wir gemeinsam priorisiert und dokumentiert. Mit nützlichen Werkzeugen, wie Airtable, haben wir die Struktur für alle Beteiligten online festgehalten. Auf diese Weise wurde die Vorproduktion von neuen Inhalten besser gesteuert. Das gemeinsame Backlog (eine Liste von Aufgaben bzw. Anforderungen, die abgearbeitet bzw. realisiert werden sollen) wurde dadurch strukturierter und transparenter.

Grafik mit hellblauen Hintergrund, Priority mit langem Pfeil nach rechts, darunter 5 Cards mit den Begriffen Customer, Jobs, Facts, Services, About

User Flows – der nächste Schritt zum fertigen Designkonzept

User Flows sind Interaktionspfade, die Menschen durchlaufen, wenn sie durch die Webseite navigieren. Viele Fragen sind dabei von großer Bedeutung: Wie gelangen NutzerInnen auf die Website und welches Ziel soll dabei erreicht werden? Wir entwickelten ein Konzept, das NutzerInnen viel kognitive Arbeit bei der Nutzung der Website abnimmt. Am Ende jeder Seite springen die NutzerInnen fast automatisch zum nächsten Bereich und können alle Inhalte, ähnlich eines Buches, chronologisch erfassen. Gut ausgezeichnete, interne Verlinkungen ermöglichen den NutzerInnen einen tiefen Einblick in spezielle Themen. Die Visualisierung dieser Verknüpfungspfade half dem Team, das Ergebnis und die Struktur der neuen Website besser zu verstehen.

6 reduzierte Ansichten der verschiedenen Unterseiten, dazwischen Pfeile die Verbdindungen dazwischen herstellen

Frühes Feedback durch Prototyping

Durch einen interaktiven Prototypen konnten wir bereits früh erste Designideen für die Webseite testen. Die Inhalte und das Aussehen waren dabei genau ausformuliert. Dadurch erhielten wir reales und kontextbezogenes Feedback der NutzerInnen und EntscheidungsträgerInnen. Durch ein iteratives Vorgehen konnten Ideen über einen Link im Browser kommentiert und besprochen werden. Fertig getestete Designkomponenten und Prinzipien wurden dokumentiert. Die gewonnene Struktur bildet die Grundlage für die Erstellung einer Styleguide.

Browserfenster auf hellblauen Hintergrund mit Detail einer Seite, darauf Kreise in Magenta mit Zahlen, ein Kreis aktiv, darunter reduzierte Darstellung der Kommentare

Ein skalierbares Designsystem

Die Entwicklung von skalierbaren Prozessen zur Weiterentwicklung der Website oder von digitalen Produkten ist unserer Meinung nach der größte Faktor für den Erfolg einer guten Designlösung. Natürlich sind Komponenten, Dokumentation und Werkzeuge wichtig, aber sie sind zweitrangig. Bei der entwickelten Styleguide ging es uns darum, eine gemeinsame Festlegung auf die wesentlichen Grundprinzipien und die gestalterische Grundidee zu finden. Die Styleguide gibt Grundlagen vor, kann aber stetig und projektbezogen erweitert werden. Sie schafft dadurch Klarheit für alle Beteiligten, indem die wesentlichen Prinzipien erfasst sind.

hellblauer Hintergrund, darauf Farb-und Schriftmuster, Icons, und eine isometrische Ebenenansicht von Beispiel-Website-Elementen